5700. Unterschrift gegen Schließung

Öko-Schule gehört in die Franzigmark
Am Mittwoch konnten die Aktivisten des BUND die fünftausendsiebenhundertste Unterschrift für ihre Kampagne „Haltet Wort! Rettet die Franzigmark!“ zählen. So werden täglich Listen abgegeben oder mit der Post geschickt.

Mit großer Freude habe man wahrgenommen, dass nach GRÜNEN,LINKEN und MITBÜRGERN nun mit der SPD auch die 4. Stadtratsfraktion sich öffentlich klar gegen die Schließung ausgesprochen habe.

Ralf Meyer, Vorsitzender des BUND-Regionalverbandes, dazu: " Es hat sich schon mit der Abstimmung im Bildungsausschuss und der ersten Lesung angedeutet, die Schließungsvorlage der Stadtverwaltung findet keine Mehrheit im Stadtrat. Ein Etappensieg für den BUND und seine unzähligen Helferinnen und Helfer in Halle und weit darüber hinaus".

Am Donnerstag wird sich der Finanzausschuss mit den Schließungsplänen der Stadtverwaltung befassen, bevor voraussichtlich am 25. April der Stadtrat abschließend entscheidet.

"Über einen Überlassungsvertrag als Übergangslösung, wie von der SPD vorgeschlagen, könne man reden, so Meyer vom BUND, wenn die Verwaltung ein ernst gemeintes Angebot dazu macht und sicher gestellt wird, "dass es weder Alibiveranstaltung noch ein "Pachtvertrag light"  ist. Ziel des BUND und der 5700 war, ist und bleibt die Umsetzung beider Stadtratsbeschlüsse zur Franzigmark, d.h. die Pacht des Umweltzentrums inklusive Öko-Schule in der Franzigmark mit einem jährlich um max. 5% sinkenden Zuschuss."

Kritisch sehen die BUND-Aktivisten die Äußerungen der SPD zum Zuschuss und zur Öko-Schule. "Der Zuschuss ist vom Stadtrat für die Übernahme des Umweltzentrums festgelegt worden, wäre also auch bei einer theoretischen Verlagerung der Öko-Schule fällig. Die Öko-Schule wiederum kann ihre exzellente Arbeit an anderen Standorten nicht fortsetzen und wäre mittelfristig in ihrer Existenz gefährdet, z.B. in Radewell durch häufige Überflutungen und restriktive Verbote in der Elsteraue.

Die Öko-Schule gehört auch in Zukunft in die Franzigmark", so BUND-Vorsitzender Meyer.

Unter www.rettet.franzigmark.de ist bis Ende April weiterhin die Petitionsseite erreichbar, auf der die Online-Unterzeichnung möglich ist.

Aktions-Woche Artenvielfalt

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2000 Unterschriften

2000. Unterschrift gegen Schließung der Franzigmark

BUND-Unterschriftensammlung geht weiter

Heute konnten die Aktivisten des BUND die zweitausendste Unterschrift für ihre Kampagne „Haltet Wort! Rettet die Franzigmark!“ zählen.

In den letzten Tagen hatte der BUND  seine Anstrengungen im Kampf um die Franzigmark intensiviert.
Unter anderem in Bio- und Reformläden, Arztpraxen, Apotheken oder Bäcker- und Blumenläden, insgesamt in etwa 50 Geschäften in der Stadt, können sich Bürger mit ihren Unterschriften für den Erhalt des Umweltzentrums in der Franzigmark aussprechen.

Unter www.rettet.franzigmark.de  und mind. weiteren 15 Internetauftritten ist bis Ende April weiterhin die Petitionsseite erreichbar, auf der  die Online-Unterzeichnung möglich ist. Hier findet man die Unterstützerschreiben zahlreicher Institutionen wie dem Stadtelternrat. Hinzu kommt die Facebook-Seite, welche sich wachsender Beliebtheit gerade jüngerer Unterstützer erfreut.

Zudem bekommen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in verschiedenen Stadtteilen, so z.B. in der Nördlichen Innenstadt, im Giebichenstein, Paulusviertel, Landrain, Trotha, in der Gottfried-Keller-Siedlung oder in der Frohen Zukunft, die Information direkt ins Haus.

Eine hohe Beteiligung an der Aktion hat das Ziel, den Stadtrat zu bestärken, an seinen Beschlüssen festzuhalten. Das Ergebnis der Aktion soll dem Rat, welcher am 25. April über die Beschlussvorlage  der Stadtverwaltung entscheidet, übergeben werden.
Bis dahin werden weitere Unterschriften gegen die Schließung gesammelt.
Die Listen sowie weiteres Informationsmaterial sind  auf www.rettet.franzigmark.de  verfügbar.

Pressemitteilung Infostand Zoo [237 KB]

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